Herta Müller gilt als Chronistin des Alltagslebens in der Diktatur, die ihre Kindheit in Rumänien als eine Schule der Angst durchlebt hat und darüber ungewöhnlich ausdrucksstark und bilderreich in ihren Büchern schreibt. In der Führung wird neben der Biografie von Herta Müller vor allem ihre Sichtweise auf ihre Herkunft aus Nitzkydorf im Banat und das Leben im Ceausescu-Rumänien thematisiert. Zur Debatte steht ihre lebensbegleitende Heimatlosigkeit.
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